Geschlechtsspezifische Gewalt ist ein globales Problem, das besonders Frauen und Personen, die nicht den traditionellen Geschlechterrollen entsprechen, betrifft. Diese erleben Diskriminierung und Gewalt, verschärft durch neoliberale und rechtsextreme Strömungen.

Empowerment_LAB bietet einen Raum für künstlerischen Ausdruck, kollektives Lernen und gegenseitige Stärkung, um diesen Herausforderungen zu begegnen. Feminismus spielt dabei eine zentrale Rolle, indem er sich für Gleichstellung und gegen patriarchale Strukturen einsetzt. Das Projekt fördert Empowerment als Mittel für gesellschaftlichen Wandel und verbindet theoretische und praktische Elemente, um Diversität zu wertschätzen und individuelle Erfahrungen zu respektieren.

TERMINE:

Sa., 26. Juli | 15:30 – 19:00 Uhr
Thema: Geschlechtsspezifische Gewalt und Literatur

Sa., 16. August | 15:30 – 19:00 Uhr
Thema: Me Too und Malerei

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Sa., 20. September | 10:00 – 15:00 Uhr
Thema: Extraktivismus und Dokumentation / Video Walk

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Sa., 25. Oktober | 15:30 – 20:00 Uhr
Thema: Widerstand und Kostüm / Body Painting

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Sa., 22. November | in Absprache mit den Teilnehmenden
Vernissage & Abschluss

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PROJEKTLEITERINNEN

Johana Gómez, geboren 1985 in Bogotá, Kolumbien, studierte Bildende Kunst mit Schwerpunkt Neue Medien und Kunsttheorie. Nach einem Performance-Studium in Brasilien zog sie 2011 nach Deutschland, wo sie 2015 ihr Studium im Fach Bühnen- und Kostümbild in Stuttgart abschloss. Als freischaffende Künstlerin arbeitet sie vor allem im Theaterbereich. 2019 gründete sie den Kunst- und Kulturverein La Fuchsia Kollektiva e. V. in Stuttgart. Seit 2020 pendelt sie zwischen Peking und Stuttgart und entwickelt interdisziplinäre Projekte, die sich mit der gesellschaftlichen Rolle der Frauen und dem Thema Feminizid beschäftigen.

Paola Tamayo ist Filmemacherin mit dokumentarischem Schwerpunkt. In ihren Arbeiten setzt sie sich mit politischen Realitäten, Widerstand und Erinnerung auseinander – oft aus feministischer und dekolonialer Perspektive. Nach ihrer Tätigkeit als darstellende Künstlerin in Kolumbien wanderte sie 2008 nach Deutschland aus, wo sie ab 2011 im dokumentarischen Bereich zu arbeiten begann. Ihre Filme und Reportagen wurden u. a. bei ARTE, SWR und DW veröffentlicht. In Deutschland studierte sie Kultur- und Medienbildung mit dem Schwerpunkt digitale Medien. Seither verbindet sie ihre filmische Praxis mit einer Tätigkeit als Bildungsreferentin zu sozialen und politischen Themen.

Claudia Parra: Kommunikationswissenschaftlerin, spezialisiert auf sozialen Wandel. Kolumbianische Chorsängerin und Malerin. Seit 2021 singt sie im Chor FORTISSIMAS in Stuttgart. Sie hat an Gruppenausstellungen teilgenommen. Ihre Bilder wurden nach London, Madrid, Rom und Paris gebracht. Derzeit entwickelt sie Einzelausstellungen in Deutschland, in denen sie versucht, Brücken der Kommunikation und der kulturellen Sichtbarkeit zu bauen.

Kooperationspartner



Gefördert durch:

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